Husten mit Auswurf ist ein produktiver Husten

Huflattichtee hilft bei Husten mit Auswurf.

Wann ist ein Husten produktiv?

Im Laufe einer Erkältung entwickelt sich aus dem anfänglichen Reizhusten ein produktiver Husten – also einem Husten mit Auswurf –, mit  dem der Körper versucht, den Schleim von den Bronchien zu lösen. In dieser Phase darf der Hustenreiz nicht unterdrückt werden, da das zähe Sekret abgehustet werden muss. Wird der Hustenreiz unterdrückt, wenn man beispielsweise Hustenstiller (Antitussiva) einnimmt, kann sich ein gefährlicher Sekretstau bilden, der dann schnell zur Atemnot führt.

Der Auswurf beim produktiven Husten ist zäh und in der Regel weißlich bis farblos. Das Sekret kann aber auch grün-gelblich verfärbt sein, dann liegt meistens eine bakterielle Infektion vor. Beim Husten mit Auswurf ist der Hustenreiz nicht mehr so quälend wie bei einem Reizhusten. Im Gegenteil, er wird als befreiend angesehen, da der Schleim aus der Luftröhre und Lunge nach oben befördert wird.

Was bei schleimlösenden Mitteln zu beachten ist

Um den Auswurf beim Husten zu unterstützen, gibt es spezielle schleimlösende Medikamente (Schleimlöser, Expektoranzien) für diese Phase des Hustens. Schleimösende Mittel werden etwa eine Woche lang eingenommen. Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass sie die Wirkung einiger Antibiotika herabsetzen können. Aus diesem Grund sollte man zwischen der Einnahme von schleimlösenden Mitteln und der vom Antibiotikum einen Wirkzeitraum von zwei Stunden einhalten.

Generell gibt es verschiedene Behandlungsmethoden bei Husten und Husten mit Auswurf: Zum einen kann die Brust mit einem Hustenbalsam eingerieben werden (vor allem auch vor dem Schlafengehen). Inhalationen von ätherischen Ölen oder Kochsalzlösung helfen genauso wie Erkältungsbäder und Hustentees.