Was ist eine Superinfektion?
Eine einfache Erkältung, wie sie sich jeder von uns bis zu viermal jährlich einfängt, ist in der Regel schnell überstanden und erfordert häufig nicht einmal einen Besuch beim Arzt. Da der Körper in dieser Zeit jedoch stark geschwächt ist und das Immunsystem damit beschäftigt ist, die lästigen Viren wieder loszuwerden, kann es durchaus vorkommen, dass man sich eine Sekundärinfektion mit Bakterien einfängt – eine sogenannte Superinfektion. Besonders Menschen mit einer Immunschwäche erkranken häufig an einer Superinfektion.
Eine Superinfektion kann auftreten, wenn der Körper von der Erkältung zu sehr geschwächt ist, um auch noch gegen eindringende Bakterien ankämpfen zu können, die sich – genau wie Viren – massenhaft in der Atemluft befinden. Der Erkrankte muss nun also mit zwei unterschiedlichen Infektionen kämpfen, und dadurch kann aus der zunächst harmlosen Erkältung schnell eine langwierige Erkrankung werden.
Superinfektionen können – im Gegensatz zu einer Infektion mit Viren – mit Antibiotikum behandelt werden. Zeigt sich im Verlauf einer Erkältung gelblich-grünes Sekret in der Nase oder ist der Auswurf beim Husten grünlich, so kann man davon ausgehen, dass eine Superinfektion mit Bakterien vorliegt. Hier ist es in jedem Fall ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Er kann ein geeignetes Antibiotikum verschreiben, mit dem die Superinfektion schnell und effektiv behandelt werden kann.
Häufige Superinfektionen
Eine Superinfektion mit Bakterien ist eine häufige Komplikation, die im Verlauf einer Erkältung auftreten kann. Aber auch Superinfektionen mit anderen Viren sind möglich. Zu den häufigsten Sekundärinfektionen während einer Erkältung zählen beispielsweise Mandelentzündung, Lungenentzündung, Mittelohrentzündung oder auch eine chronische Bronchitis. All diese Erkrankungen können während einer Erkältung entstehen und müssen in jedem Fall ärztlich behandelt werden!
Unter dem Menüpunkt Folgeerkrankungen finden Sie weitere Superinfektionen, bei denen immer ein Arztbesuch angezeigt ist. Sollten Sie einige der beschriebenen Symptome bei sich erkennen, zögern Sie nicht, zu Ihrem Hausarzt zu gehen.









