Reizhusten kann lästig und unangenehm sein

Vor allem Reizhusten ist lästig und raubt einem häufig den Schlaf.

Foto: © pamela burley_istockphoto.com - Reizhusten ist ein trockener Husten.

Reizhusten, oder Husten allgemein, ist ein Mechanismus des Körpers, Fremdkörper aus der Luftröhre und Lunge zu befördern. Wenn wir uns verschlucken, husten wir, um beispielweise Speisereste aus der Luftröhre zu entfernen. Da Husten ein Schutzreflex des Körpers ist, sollte er in der Regel nicht unterdrückt werden.

Unterschiedliche Formen des Erkältungshustens

Der Husten bei einer Erkältung kann unterschiedliche Formen annehmen. Stellt sich im Lauf der Erkrankung Husten ein, handelt es sich zunächst um einen trockenen Reizhusten. In der Phase ist der Hustenreiz besonders quälend und nicht produktiv, d.h., es wird kein Schleim abgehustet. Vor allem nachts kann Reizhusten zu einem lästigen Übel werden, das einem den Schlaf raubt.
Reizhusten dauert meist nicht sehr lange. Er geht dann relativ schnell in den produktiven Husten über. Sollte er aber länger andauern, ist ein Arztbesuch angezeigt.

Trockener Reizhusten kann auch in einigen Fällen in einen festsitzenden Husten übergehen. In dieser Phase kommt es zur vermehrten Schleimproduktion in den Atemwegen. Dieser Schleim ist jedoch sehr zäh und sitzt fest an den Bronchien, weshalb der Reizhusten den Schleim nicht nach oben befördern kann. Dieser Husten ist ebenfalls unproduktiv, bleibt aber als Hustenreiz bestehen, da der Körper den Schleim in der Lunge loswerden will.

Generell ist der Reizhusten also ein lästiger, unproduktiver Husten, der den Betroffenen quält und nicht zur Ruhe kommen lässt. Zur Linderung gibt es in Apotheken spezielle Medikamente gegen Reizhusten, die vor allem nachts den Hustenreiz unterdrücken, sodass man wieder gut durchschlafen kann. Auch einfache Hausmittel gegen Erkältung und Hausmittel gegen Husten finden häufig Verwendung.

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