Die Viren gelangen bei einer Erkältung über die Atemwege und die Nase in den Körper und befallen dort zunächst die Schleimhäute. Diese sind besonders in der Herbst- und Winterzeit (September bis November) anfällig für Keime, da sie durch die kühlen Temperaturen und die Heizungsluft trocken und gereizt sind. Jetzt können sich die Viren besonders gut dort einnisten und sich rasch vermehren.
Wenn wir einatmen, gelangt Luft in unsere Atemwege und in die Lunge. Unbemerkt können so auch viele Krankheitserreger in den Körper gelangen. Sie befinden sich in Massen in der Luft, und so ist unser Immunsystem tagtäglich damit beschäftigt, gegen die Erreger anzukämpfen und Antikörper zu bilden. Würde das nicht funktionieren, wären wir andauernd krank und würden den ganzen Tag nur noch im Bett verbringen.
Kühle Jahreszeit ist Erkältungszeit
In der kühlen Jahreszeit, wenn das Immunsystem nicht völlig einwandfrei funktioniert, passiert es häufig, dass Erkältungsviren (dazu gehören Corona-, Rhino-, Adeno- und Respiratory-Syncytial-Viren) über Nase und Rachen in den Körper gelangen und das Immunsystem sich nicht dagegen wehren kann. Die Erreger vermehren sich rasch und es kommt zu den ersten bekannten Erkältungssymptomen wie Frösteln, Heiserkeit und Halsschmerzen. Während der gesamten Erkältungsphase arbeitet der Organismus fieberhaft daran, die lästigen Viren wieder loszuwerden. Daher sollte man sich auch bei einer Erkältung viel Ruhe und Erholung gönnen, damit der Abwehrmechanismus des Körpers genügend Zeit hat, die Erreger zu bekämpfen.
Welche Organe bei einer Erkältung besonders betroffen sind, erfahren Sie auf den folgenden Seiten:
Luftröhre und Lunge
Nase

